Harald Pflitsch
Veröffentlicht: 22.01.2022 -
Remscheider General-Anzeiger
Veröffentlicht: 22.01.2022 -
Remscheider General-Anzeiger
Memento
Ich habe den guten Kampf gekämpft,
ich habe den Lauf vollendet,
ich habe Glauben gehalten.
2. Timotheus 4, 7
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiss es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eigenen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
Harald Pflitsch
* 5. 5. 1946
† 29. 11. 2021
Wie sehr mein Mann geschätzt und verehrt wurde,
zeigt das ungewöhnlich hohe Spendenaufkommen
für die Bewohner des „Haus Thiele“.
Danke für die schönen Blumen und Kränze,
das Bargeld für die Erstbepflanzung
und die tröstenden Worte.
Es hilft, den schmerzvollen Verlust leichter
zu ertragen.
Vielen lieben Dank
Mascha Kaléko
Maria-Luise Pflitsch
Radevormwald, im Januar 2022
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