Volker Beckmann

Veröffentlicht: 07.10.2019 -
Remscheider General-Anzeiger

<p>Gerechtigkeit habe ich in großer Versammlung verkündet, meine Lippen verschließe ich nicht;<br />Herr, du weißt es. Deine Gerechtigkeit habe ich nicht in meinem Herzen verborgen,<br />nicht verschwiegen deine Huld und Treue vor großer Versammlung.<br />Nach Ps. 40, 10f.</p><p>Das Katholische Stadtdekanat Remscheid und das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/<br />Remscheid trauert um</p><p>Volker Beckmann</p><p>der am 19. September 2019 im Alter von 62 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb. Wir verlieren<br />mit ihm einen engagierten Freund und Mitarbeiter, der aufgrund seines Glaubens ein hohes Maß an<br />sozialem Einsatz gezeigt und sich für eine einladende und offene Katholische Kirche eingesetzt hat.<br />Unser Mitgefühl und Anteilnahme, aber auch unsere Gebete gelten seiner Ehefrau, den Kindern und<br />Enkelkindern, die jetzt um einen liebevollen Menschen trauern.<br />Volker Beckmann gestaltete viele Jahre als Vorstandsmitglied des Katholikenrats die katholische<br />Kirche Remscheids mit und wirkte als Vorsitzender des Beirats des katholischen Bildungswerks<br />Solingen/Wuppertal/Remscheid.<br />Im Zentrum seines Verständnisses der christlichen Botschaft stand der Einsatz für soziale Gerechtigkeit weltweit. Er versuchte dabei immer, vernetzt zu arbeiten und verschiedene Gruppierungen<br />an einen Tisch zu bringen. Ihm war klar, dass nur gemeinsam mit allen Menschen guten Willens<br />das Ziel einer gerechteren Welt erreicht werden kann. Seine schier grenzenlosen Ideen in diesem<br />Bereich und seine Hartnäckigkeit bei der Umsetzung haben in Remscheid viel bewegt. Dabei trat er<br />nicht laut auf, hörte genau hin und war ein guter Berater.<br />Volker Beckmann hat in unserer Stadt Spuren hinterlassen, er fehlt uns sehr. Doch wird es auch<br />unser Anliegen sein, in seinem Sinne unsere Arbeit weiter zu gestalten.<br />Wir wissen ihn jetzt bei Gott, bei dem er grenzenlose Gerechtigkeit und Barmherzigkeit erfahren<br />kann und wo wir ihn wiedersehen werden.<br />Msgr. Thomas Kaster<br />Stadtdechant</p><p>Elisabeth Schnocks<br />Vors. des Katholikenrates</p><p>Stefan Quilitz<br />Leiter des Kath. Bildungswerkes</p>

Gerechtigkeit habe ich in großer Versammlung verkündet, meine Lippen verschließe ich nicht;
Herr, du weißt es. Deine Gerechtigkeit habe ich nicht in meinem Herzen verborgen,
nicht verschwiegen deine Huld und Treue vor großer Versammlung.
Nach Ps. 40, 10f.

Das Katholische Stadtdekanat Remscheid und das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/
Remscheid trauert um

Volker Beckmann

der am 19. September 2019 im Alter von 62 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb. Wir verlieren
mit ihm einen engagierten Freund und Mitarbeiter, der aufgrund seines Glaubens ein hohes Maß an
sozialem Einsatz gezeigt und sich für eine einladende und offene Katholische Kirche eingesetzt hat.
Unser Mitgefühl und Anteilnahme, aber auch unsere Gebete gelten seiner Ehefrau, den Kindern und
Enkelkindern, die jetzt um einen liebevollen Menschen trauern.
Volker Beckmann gestaltete viele Jahre als Vorstandsmitglied des Katholikenrats die katholische
Kirche Remscheids mit und wirkte als Vorsitzender des Beirats des katholischen Bildungswerks
Solingen/Wuppertal/Remscheid.
Im Zentrum seines Verständnisses der christlichen Botschaft stand der Einsatz für soziale Gerechtigkeit weltweit. Er versuchte dabei immer, vernetzt zu arbeiten und verschiedene Gruppierungen
an einen Tisch zu bringen. Ihm war klar, dass nur gemeinsam mit allen Menschen guten Willens
das Ziel einer gerechteren Welt erreicht werden kann. Seine schier grenzenlosen Ideen in diesem
Bereich und seine Hartnäckigkeit bei der Umsetzung haben in Remscheid viel bewegt. Dabei trat er
nicht laut auf, hörte genau hin und war ein guter Berater.
Volker Beckmann hat in unserer Stadt Spuren hinterlassen, er fehlt uns sehr. Doch wird es auch
unser Anliegen sein, in seinem Sinne unsere Arbeit weiter zu gestalten.
Wir wissen ihn jetzt bei Gott, bei dem er grenzenlose Gerechtigkeit und Barmherzigkeit erfahren
kann und wo wir ihn wiedersehen werden.
Msgr. Thomas Kaster
Stadtdechant

Elisabeth Schnocks
Vors. des Katholikenrates

Stefan Quilitz
Leiter des Kath. Bildungswerkes

Strand
<p>1. Jahresgedächtnis<br />Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.</p><p>Volker Beckmann</p><p>Victor Hugo</p><p>08.11.1956 – 19.09.2019<br />Du hast Spuren hinterlassen beim Einsatz für eine bessere Welt, für den Fairen Handel,<br />für faire Lebens- und Produktionsbedingungen, für eine demokratische Kirche, für<br />Demokratie und gegen Rassismus und Ausgrenzung.<br />Du warst jahrzehntelang ein engagierter Lehrer und Gründer zahlreicher Schülergenossenschaften.<br />Immer warst du ein zuverlässiger Freund, ein Motor und Mitstreiter in Vereinen und<br />Verbänden. Du warst streitbar, ideenreich und selbstlos. Wir vermissen dich sehr und<br />arbeiten in deinem Sinne weiter.</p><p>Antonio Scarpino Ursula Wilberg</p> <p>3. Jahresgedächtnis<br />„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts.“ Søren Kierkegaard</p><p>Volker Beckmann<br />8. 11. 1956 – 19. 9. 2019<br />2018 ehrte Dich die Frauenkooperative APROLMA für Dein jahrelanges Engagement in<br />deren Kaffeeproduktion. Als Mitbegründer des F(l)air Weltladens in Lüttringhausen<br />und Mitinitiator von „Fair-Trade Town Remscheid“ hast Du dauerhaft Spuren hinterlassen. Zahlreiche Schülergenossenschaften in NRW hätte es ohne Dich nicht gegeben.<br />Kultur im Dorf war Dir wichtig. Du warst uns wichtig und Du fehlst überall.</p><p>Ursula Wilberg und Antonio Scarpino</p> <p>4. Jahresgedächtnis<br />„Niemals geht man so ganz.“ Trude Herr</p><p>Volker Beckmann<br />8. 11. 1956 – 19. 9. 2019</p><p>Lieber Volker, Du warst unser Freund, der die Welt etwas besser gestalten wollte. Ob<br />als Mitbegründer der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen und des Weltladens, als<br />Lehrer, als Landeskoordinator Schülergenossenschaften, sowie als Veranstalter und<br />Netzwerker hast Du Dich immer für andere stark gemacht. Du warst immer da, wenn man<br />dich brauchte, und in Gedanken bist Du immer noch unter uns. Du hast zu Lebzeiten<br />Bande geknüpft, die den Tod überdauern.<br />Wir vermissen Dich.<br />Ursula Wilberg &amp; Antonio Scarpino</p>

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